Barrierefrei: Kredite gibt es auch für Badsanierung

12. November 2014, 14:20
Barrierefreies Waschbecken und befahrbare Dusche

Bei KfW,  Landesbanken und Baubehörden: gibt es Informationen zu Fördermöglichkeiten für ein barrierefreies Bad. © KfW / Thomas Klewar

Wer heute in ein barrierefreies Bad investiert, schafft nicht nur die Voraussetzung für eigenständiges Wohnen im Alter. Bodengleiche Duschen, erleichterte Zugänge durch Schiebetüren oder frei montierte Waschbecken, die bei Bedarf auch mit dem Rollstuhl erreicht werden können, erfreuen sich bei den Deutschen nicht bloß immer größerer Beliebtheit. Sie verbreiten auch längst keine Krankenhausatmosphäre mehr. Immer mehr beschäftigen sich daher mit dem Thema Badezimmersanierung.

Eine Badezimmersanierung ist zwar mit hohen Kosten verbunden, muss für den Bauherrn allerdings nicht zwangsläufig teuer sein. Denn: Bund und Länder unterstützen den Umbau mit unterschiedlichen Förderprogrammen.

Bundesweit unterstützt vor allem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Häuslebauer mit ihren günstigen Krediten. Wer sein Bad „barrierefrei“ modernisieren möchte, kann sich zum KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ (159) informieren. Bis 50.000 Euro Kreditsumme zu Konditionen ab 1,00 Prozent effektivem Jahreszins stellt die Förderbank mit diesem Kredit für Antragssteller aller Altersklassen pro Wohneinheit zur Verfügung. In Sachen Badumbau ist der Kredit eine Option für alle, die ihre hohen Dusch- und Badewannen gegen bodengleiche Duschen austauschen möchten, WC und Waschbecken modernisieren oder die Raumaufteilung des Bades zugunsten besserer Barrierefreiheit ändern möchten.

Neben der KfW stellen auch die einzelnen Bundesländer und Gemeinden oft eigene Mittel bereit, mit denen sie Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen ihrer Bürgerinnen und Bürger lokal fördern. In manchen Fällen bauen diese unmittelbar auf Förderungen durch die KfW auf. Welche Maßnahmen genau gefördert werden und wer als Antragssteller in Frage kommt, ist von Land zu Land stark unterschiedlich. Vor einer Sanierung ist es ratsam, sich bei den zuständigen Landesministerien und -banken sowie bei Stadt- und Gemeindeämtern zu informieren. Auf Landesebene gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Förderungen stehen nur soweit zur Verfügung, wie die Landesmittel im jeweiligen Jahr ausreichen. Einen rechtlichen Anspruch auf Förderung gibt es nicht.

Wichtig ist immer, alle Anträge schon vor dem Beginn der Umbauarbeiten zu stellen. Denn: Abgeschlossene oder bereits begonnene Sanierungen werden in der Regel nicht mehr unterstützt. Quelle: Duschmeister.de

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